Wann:
Sonntag 22. Februar 2026, 10 Uhr bis 16 Uhr
Wo:
SAALBAU Stadthalle Bergen
Schelmenburgplatz 2 / Gangstraße 5 (ehemals Marktstraße 15),
60388 Frankfurt am Main
Tagesordnungsvorschlag
- Begrüßung und Beschluss über Kongressregeln und Kongressleitung, Einleitungsbeiträge und Diskussion: Wie einen wir angesichts der Weltlage und der akuten faschistischen Gefahr auch in Deutschland die Kräfte gegen Faschismus und Krieg?
- Diskussion und Beschluss über Änderungen an den Grundsätzen des Bündnisses
- Gemeinsame bundesweite Schwerpunkte 2026 und der Aufbau örtlicher und regionaler Strukturen
- Kassen- und Revisionsbericht und Entlastung des Kassierers
- Wahl des Bündnis-Rats und des Kassenprüfers
- Resolutionen, Ankündigungen
Zu Punkt 2 wird circa 3 Wochen vor dem Kongress eine Vorlage der Koordinierungsgruppe versendet, die in den Trägerorganisationen diskutiert werden kann. Es gilt wie üblich, dass Trägerorganisationen nach dem Kongress zwei Wochen Zeit haben, die Beschlüsse endgültig zu bestätigen und gegebenenfalls Änderungen zu den Beschlüssen anzuzeigen.
Angemessene Pausenzeiten werden berücksichtigt.
Getränke und Verpflegung werden zu günstigen Preisen organisiert.
Kommt zum Kongress: mitdiskutieren – mitmachen!
Alle Antifaschisten, Umweltkämpfer, Friedensbewegte, Engagierte gegen Armut und Wohnungsnot oder für Frauenrechte, kämpferische Gewerkschafter und alle fortschrittlichen und revolutionären Kräfte sind eingeladen! Ob Einzelpersonen, Initiative, Bündnis, Partei oder sonstige Organisation – auch eine Teilnahme als Gast oder Beobachter möglich und herzlich willkommen.
Wir freuen uns über Anmeldungen und Vorschläge im Vorfeld per E-Mail.
Das Internationalistische Bündnis (InterBündnis) hat sich im Oktober 2016 gegen die Rechtsentwicklung gegründet. Heute – zehn Jahre später - kommen in immer mehr Ländern faschistische Regierungen an die Macht, wir schlittern permanent am Rande eines Dritten Weltkriegs entlang und die globale Umweltkatastrophe hat begonnen. Es ist offensichtlich: Es geht um die Zukunft der Menschheit! Diese drängendsten Probleme kann keine Bewegung und erst Recht keine Partei alleine lösen. Deswegen kommt zum Bündniskongress und lasst uns gemeinsam diskutieren, wie die Entwicklung zu beurteilen und was zu tun ist! Wie können wir unsere Kräfte einen?
Wir werden 2026 Strukturen vor Ort und in den Regionen aufbauen oder, wo sie bereits bestehen, diese stärken und festigen, sowie die bundesweite sowie internationale Koordinierung weiter entwickeln. Die Zeiten zeigen es deutlich: Das Potenzial für den Bündnisaufbau ist groß. Dafür suchen wir Partner, die unsere Werte und Ziele teilen und verfolgen eine Politik der offenen Tür. Wir wollen uns mit diesen Kräften zusammenschließen und solidarisch zusammenarbeiten. In dem Sinne wird der Bündniskongress auch die Grundsätze des Bündnisses modifizieren, um die Voraussetzungen für eine breitere Zusammensetzung und Zusammenarbeit zu schaffen.
Das InterBündnis arbeitet selbst in weiteren Bündnissen und Zusammenschlüssen mit: Wir sind unter anderem Teil von „widersetzen“, Förderer der „Neuen Friedensbewegung gegen Faschismus und Krieg“ und Unterstützer des Internationalen Umweltratschlags. Wir sind nicht nur ein Bündnis der Tat: intensive Aufklärungs- und Bildungsarbeit, Strategiediskussionen und Veranstaltungen zu neuen Entwicklungen und Fragen sind fester Bestandteil unserer Arbeit. Die Organisationen, Initiativen und Bewegungen im Bündnis arbeiten an verschiedensten gesellschaftlichen Fragen auf Augenhöhe miteinander – und über die Punkte , in denen wir uns noch nicht einig sind, diskutieren wir solidarisch. Im Bündnis kommt diese ganze Bandbreite zusammen. Das bereichert alle, zugleich behält jeder seine Eigenständigkeit und sein Profil. Für die Zusammenarbeit haben wir uns demokratische Prinzipien gegeben.
Grundsätze des InterBündnis und weitere Informationen findet Ihr hier auf unserer Homepage.
Den Kongress verbinden wir mit einer Podiumsveranstaltung mit weiteren Bündnispartnern am Abend zuvor, den 21. Februar 2026, ebenfalls in Frankfurt am Main.